Therapie und Coaching in der Einzelbegleitung

Die individuellste Form meiner Arbeit ist die Einzelberatung und –Begleitung. Hier finden Sie Unterstützung, wenn Sie in einer Krise sind, traumatische Ereignisse Ihr Leben beeinflussen, Beziehungen schwierig sind, die Sexualität problematisch ist, sich Veränderungen abzeichnen oder Sie Klarheit in einer Situation brauchen.

 

Therapieansatz

Gestalttherapie führt in die Innenwelt und ermöglicht den Kontakt mit Gefühlen, dem Körper und der Gedankenwelt. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen führt zu einer Ganzheit, die eine innere Stabilität ermöglicht und eine förderliche Beziehung mit sich selbst und zu andern Menschen.

 

Auf dem Hintergrund meiner körperorientierten Gestalttherapie integriere ich noch andere therapeutische Strömungen in meine Arbeit, vor allem Systemische Therapie (z.B. Aufstellungen), Traumatherapie (auch Somatic Experiencing), die initiatischen Ansätzen aus der Entwicklungspsychologie, die Sexualtherapie (Sexocorporel) und Gestalt-Coaching.

 

Jeder Mensch hat seine eigenen Möglichkeiten entwickelt, dem Leben zu begegnen. Manchmal greifen diese nicht, so dass ein Unbehagen entsteht mit seiner Art zu leben oder er vergeblich nach Lösungen sucht. Oft erlebe ich in meiner Arbeit wie erst durch den Prozess des differenzierten und wertfreien Wahrnehmens von dem, was bisher abgelehnt und abgewertet wird, ein ganzheitlicher Veränderungsprozess geschieht. Die Anerkennung von dem, was sich gerade als Schwierigkeit oder Störung zeigt, öffnet den Zugang zu bislang blockierten Entwicklungen.

 

Der eigene Prozess

In meiner Arbeit mit Einzelpersonen ist es mir wichtig, den Menschen zu unterstützen, die eigene innere Realität klarer wahrzunehmen und sich mit dieser zu erleben. Gestalt als Therapieansatz unterstützt die inneren Gefühlsbewegungen auf ihrem Weg zur Präsenz im eigenen Körper und hin zum Ausdruck. Darin können auch „lästige“ Symptome zunächst Ausdruck von Versuchen sein, mehr oder weniger bewusst Auswege aus einer schwierigen Situation zu finden. Sie sind somit als Lösungsstrategien interessant und anerkennenswert und zunächst das „Material“ der Therapie. Das bestimmt die Herangehensweise an ein Thema. Steht meist zu Beginn ein akutes Thema im Mittelpunkt, kann sich dieses durch Erkenntnisse und neu erlernte Handlungsmöglichkeiten verschieben. Neue Aspekte im inneren Erleben oder in äusseren Umständen können auftauchen, die andere Schwerpunkte mit sich ziehen.

 

Dauer und Rhythmus

Diese forschende Arbeit kann sowohl in Einzel- als auch in Doppelstunden erfolgen, die in einem vereinbarten Rhythmus stattfinden. Da die Therapiestunden meist sehr intensiv und veränderungsstark sind, ist ein wöchentlicher Rhythmus - wenn überhaupt - meist nur am Anfang erforderlich. Sind erst einmal hilfreiche Prozesse in Gang gekommen, bzw. ist eine gewisse Stabilisierung erfolgt, können die Sitzungen häufig in grösseren Abständen abgehalten werden.

 

Vertiefung und Erfahrungsmöglichkeiten in Seminaren oder in fortlaufenden Gruppen

In Ergänzung zu den Einzelbegleitungen kann die Teilnahme an einem Seminar oder in einer fortlaufenden Gruppe sehr sinnvoll sein. So können erarbeitete Aspekte aus den Einzelsitzungen gezielt im Gruppenkontext angeschaut oder in der Gruppe auftauchende Themen werde in der Einzelbegleitung weiter verarbeitet.